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Saatgut-Monitoring

Im Freistaat Sachsen wird seit dem Jahr 2001 konventionelles Saatgut auf Anteile an gentechnisch veränderten Organismen (GVO) untersucht. Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage der Konzeption zum Monitoring von Saatgut auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Freistaat Sachsen vom 4. April 2001 (zuletzt geändert durch Neufassung vom 14. Oktober 2020)

Die Beprobung erfolgt nach den Vorschriften der International Seed Testing Association (ISTA) durch beauftragte Probenehmer der nach Saatgutgesetz zuständigen Behörde in Sachsen, dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG). Die Untersuchung der Saatgutproben wird in einem akkreditierten Labor der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) durchgeführt. Probenahme und Analyse richten sich nach der Methode G 30.00-2 "Nachweis von gentechnischen Veränderungen in Saatgut - Untersuchungsablauf" der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 28b Gentechnikgesetz

 

Jahr Fruchtart Probenzahl

Untersuchungsergebnisse

    gesamt negativ positiv
2017 Mais 49 49 0
  Soja 3 2 1*)
  Senf 1 1 0
  Winterraps 6 6 0
2018 Mais 53 53 0
  Soja 1 1 0
  Senf 2 2 0
  Winterraps 5 5 0
2019 Mais 42 42 0
  Soja 2 2 0
  Winterraps 5 5 0
2020 Mais 25 25 0
  Soja 3 3 0
  Winterraps 12 12 0
2021 Mais 33 33 0
  Soja 7 7 0
  Senf 1 1 0
  Winterraps 11 11 0

Tabelle: Untersuchung konventionellen Saatgutes auf Anteile an gentechnisch veränderten Organismen (GVO) von 2017 bis 2021, Stand 31. Dezember 2021

*) Die Partie durfte nicht als Saatgut verwendet, aber verfüttert werden (da nicht gebeizt und GVO als Futtermittel zugelassen sowie unterhalb der Kennzeichnungsschwelle von 0,9 %)

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